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Alkohol schädlich in Kosmetik und Beautyprodukten? Das große Missverständnis

Alkohol schädlich in Kosmetik und Beautyprodukten? Das große Missverständnis

Eins vorweg: Alkohol ist gut für die Haut, wenn es nicht „Alkohol“ ist. Klingt verwirrend? Es wird noch besser! Wir unterscheiden „guten“ von „schlechten“ Alkoholen und sagen, dass Produkte alkoholfrei sind, obwohl sie Alkohol enthalten. Uff. Zeit für reinen Wein.

Alkohol ist gut für Deine Haut und Deine Kosmetik (wenn es guter Alkohol ist!)  

Aus Bier, Wein und dem ein oder anderen Schnaps kennen wir Alkohol – genauer: Ethanol bzw. Ethylalkohol. Von ein paar Bieren, Weinen und Schnäpsen wissen wir auch, dass Alkohol einige nette Eigenschaften hat. Allerdings bevor sich die schlechten bemerkbar machen. Es gibt keinen guten Rausch ohne körperliche Folgen.

In der Kosmetik ist es ähnlich, zumindest wenn wir uns den Spiritusalkohol (und nicht den „guten“ Alkohol“) ansehen: zunächst macht er einen Spitzeneindruck, danach lässt er uns alt aussehen.

Aber eins nach dem anderen:

Gute wie schlechte Alkohole haben dank ihrer (chemischen) Eigenschaften in der Kosmetik einige beachtliche Funktionen!

Alkohol … 

  • löst Fette,
  • extrahiert Wirkstoffe aus pflanzlichen Komponenten,
  • tötet Bakterien ab (ist antibakteriell),
  • unterstützt als sehr leichter Stoff die Auftragungseigenschaften von Cremes wesentlich,
  • entölt die Haut und mattiert sie,
  • konserviert Cremes und
  • ist ein „Penetration Enhancer“, das heißt, er dringt gut in die Haut ein und kann dabei Wirkstoffe wie Vitamin C und E gut transportieren. (Wir haben uns übrigens die Wortspielerei zum Penetration Enhancer an dieser Stelle gespart. Gern geschehen.)

Soweit, so gut. Aber:

Alkohol ist schlecht für Deine Haut (wenn es schlechter Alkohol ist)

Für die Kosmetik entspricht „schlechter“ Alkohol dem gewöhnlichen Trinkalkohol, den wir aus Spirituosen kennen. Häufig wird dieser Alkohol in der Kosmetik mit Phthalaten vergällt – das bedeutet: ungenießbar gemacht. Wozu? Ist er nicht trinkbar, muss er nicht versteuert werden. Das macht „schlechten“ Alkohol noch günstiger. Und noch schlechter für Deine Gesundheit, denn:

Phthalate sind chemische Weichmacher, die über die Haut in Deinen Blutkreislauf gelangen. Sie können nicht nur die Haut schädigen, sondern auch Diabetes verursachen und stehen im Verdacht, hormonell wirksam zu sein – sie können unfruchtbar machen! Aber das ist fast „nur“ eine Randgeschichte der schlechten Alkohole.

Schlechte Alkohole … 

  • schaden Deiner Hautbarriere: Als reizender Stoff greift es die hauteigene, schützende Talgschicht an. Das befördert nicht nur trockene Haut, sondern macht sie zur Angriffsfläche für Bakterien und Entzündungen wie z.B. Pickel und Akne.
  • irritieren die Haut! Das hängt mit dem entfettenden und mattierenden Effekt zusammen: Die Haut ist zwar unmittelbar von Fetten befreit, aber die Talgdrüsen wollen dadurch umso mehr nachlegen. Das ist kontraproduktiv und unterstützt die Bildung von Pickeln und Akne umso mehr!
  • fördert die Hautalterung: Eine junge, gesunde Haut hängt eng zusammen mit einer guten Feuchtigkeitspflege. Alkohol trocknet die Haut allerdings aus. Das macht ihn zum Auftragskiller Deines Anti-Aging-Programms.
  • unterstützen freie Radikale, indem es zu ihrer Produktion beiträgt. Das schadet dem Kollagengerüst Deiner Haut und verursacht schlaffe, hängende Haut.
  • tragen zu Hauterkrankungen bei: Du hast sowieso Hautprobleme? Dann lass die Finger umso mehr von schlechten Alkoholen! Ob Neurodermitis, Akne oder andere entzündlichen Reaktionen – Alkohol befeuert sie geradezu.

Was ist „guter“, was ist „schlechter“ Alkohol?

Gute Alkohole:

Hier sprechen wir auch von Fettalkoholen oder Wachsalkoholen. Es sind Alkohole mit langen Molekülketten. Sie werden aus Fettsäuren gewonnen, die in Pflanzen enthalten sind.

Anders als schlechte Alkohole sorgen die Fett- bzw. Wachsalkohole für eine pflegenden Effekt: Sie machen die Haut weich und geschmeidig, gleichzeitig wirken sie auch feuchtigkeitsspendend. In Summe können die „guten“ Alkohole Hautirritationen mildern und auch vorbeugen!

Die Guten erkennst bei den INCI-Angaben an folgenden Bezeichnungen: Behenyl Alcohol, Cetearyl Alcohol, Cetyl Alcohol, Lanolin Alcohol und Stearyl Alcohol.

Etwas kurios: Sind Fett- bzw. Wachsalkohole in Kosmetik enthalten, darf diese als „alkoholfrei“ bezeichnet werden. Wieso? Die Botschaft hinter „alkoholfrei“ lautet: Dieses Produkt ist gut für Deine Haut und enthält keinen schädlichen Alkohol. Dass auch „gute“ Alkohole Alkohole sind, darf die Kosmetikindustrie hier zur Vereinfachung gepflegt ignorieren. Chemisch korrekt ist es nicht, für uns Konsumenten aber hilfreich.

Schlechte Alkohole:

Hierbei handelt es sich um vergällten Trinkalkohol. Von diesem lassen wir in Sachen Kosmetik die Finger – in Sachen Bier, Wein und Schnaps ist dieser Alkohol allerdings auch nicht gut für die Haut!

Schlechte Alkohole erkennen wir als Inhaltsstoff unter den Bezeichnungen: Alcohol denat., Benzyl Alcohol, Ethyl Alcohol, Ethanol, Isopropyl Alcohol, Methanol undSD Alcohol.

Gute Kosmetik muss „nüchtern“ sein und ohne (schlechte) Alkohole auskommen

Bei unseren Pflegeprodukten für Männer gilt: Alkohol kommt rein, aber nur der „gute“. Wir wollen Männer unterstützen, etwas Gutes für ihre Haut zu tun. Sowohl bei der Pflege, als auch bei der Reinigung. Unsere Gesichtscreme, unser Reiniger und unser Aftershave sowie alle anderen pflegenden Produkte sind daher „frei von Alkohol“ (also ohne schlechte, hautschädigende Alkohole). Wie immer setzen wir ausschließlich auf pflegende, nachhaltige und wirksame Inhaltsstoffe!

Schließlich sagen nicht ohne Grund #staysober

Philipp


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