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Silikon und Parabene in Kosmetik

Silikon oder Parabene in der Kosmetik: Faltenfrei durch Plastik?

Viele Gesichtscremes für Männer setzen auf schädliche Silikone – tatsächlich sprechen sogar ein paar kurzsichtige Punkte dafür. Aber: Die Gründe gegen den synthetischen Stoff haben es in sich! Wir schauen uns den Inhaltsstoff genauer an und erklären, warum er bei Fliesen was zu suchen hat, aber nichts auf Deinem Gesicht.

Erdöl in Kosmetik – Silikon in Cremes und auf dem Gesicht: 3 Fakten

Fakt 1 zum Thema Silikon: Es handelt sich hierbei um synthetische Polymere, die aus Erdöl gewonnen werden und unter anderem Dimethicone, Cyclomethicone, Polysiloxane oder Pheynil Trimethicone heißen können. Aus den Namen lässt sich bereits ableiten, dass die Atome des Silikons in verschiedenen Anordnungen auftreten können: kurzkettig, langkettig, ringförmig.

Das führt zu Fakt 2: Weil Silikon so wandelbar ist, eignet sich der Stoff hervorragend für verschiedene Zwecke. Wir dichten damit Fugen im Bad ab, nutzen es als nicht-klebende Kuchenform (zumindest die Bäcker unter uns) oder verwenden es in der plastischen Chirurgie. Tja, und auch in der Kosmetik kommt Silikon zum Einsatz, denn:

Fakt 3: Silikon dichtet Falten ab! Bleiben wir bei den Fugen im Bad: Sie lassen sich mit Silikon hervorragend glatt versiegeln. Genau den gleichen Effekt hast Du, wenn Du es auf Dein Gesicht aufträgst. Der Silikonfilm wirkt glättend und hinterlässt ein geschmeidiges Gefühl. Auch in Shampoos setzen viele Produzenten auf Silikon, denn es umhüllt das Haar, füllt kaputte Stellen auf und lässt es durch seine reflektierende Eigenschaft glänzen.

Die berechtigte Frage lautet nun: Ist diese Synthetik, die wir auf den Badezimmerfliesen verwenden, auch ein geeigneter Pflegestoff für so etwas Empfindliches wie unser Gesicht?

Tatsache: Silikon ist das Gegenteil von einem Faltenkiller … 

Stell Dir vor, Du versiegelst Dein Gesicht mit einem so flexiblen, synthetischen Produkt wie Silikon: Es füllt alleUnebenheiten auf und macht sie unsichtbar. Dazu gehören auf der einen Seite sicher Deine Fältchen; auf der anderen aber auch die Poren und Schweißdrüsen Deiner Haut. Wie soll Deine Haut so Ihren Funktionen nachgehen, geschweige denn atmen können?

Durch Silikon wird Deine Haut spröde, denn sie wird sich nicht mehr auf natürliche Weise regenerieren können. Man muss nur eins und eins zusammenzählen, um zu folgenden Schluss zu kommen: Silikon schadet Deiner Haut auf langer Sicht und kann eher Falten provozieren als bekämpfen.

Und das müssen wir klar sagen: Nur weil jemand eine abwaschbare Versiegelung auf Falten schmiert, sind die Falten noch lange nicht verschwunden! Sie wurden einfach nur versteckt.

Warum setzt die Kosmetikindustrie also Silikone ein? Es ist günstig herzustellen, verspricht kurzfristige Erfolge und diese Scheinerfolge lassen sich gut verkaufen. Da ist es manchen Herstellern auch egal, dass Hautärzte davon abraten, silikonhaltige Gesichtscremes zu verwenden.

Und das war noch nicht mal alles.

Silikon ist ein Haut und Umweltkiller

Erinnerst Du Dich an unseren Beträgen zum Thema Mikroplastik und Plastik in der Kosmetik? Einen Spoiler Alert brauchst Du nicht, Du hast es schon erraten: Silikon schadet der Natur.

Nicht nur, dass die Herstellung reichlich Kohlendioxid verursacht. Über Waschbecken und Dusche gelangen cyclische Siloxane täglich in den Wasserkreislauf; Kläranlagen bekommen sie nicht vollständig gefiltert. Silikone gelangen also ins Grundwasser, ins Trinkwasser und schließlich in unsere Nahrung. Wenn es nach dem Umweltbundesamt geht, gehören aus diesem Grund Silikone nicht in Kosmetikprodukte. Auch Utopia hat einen ausführlichen Artikel zum Thema Silikon und Umwelt veröffentlicht.

Das Problem ist: Die Kosmetikindustrie sieht das nicht so gerne ein. Deswegen liegt es jetzt an Dir, vernünftiger zu sein.

Finger weg von Silikonen in Cremes und Kosmetika

Wie immer ist nichts besser als ein Blick in die Inhaltsstoffe Deiner Kosmetikprodukte. Du wirst leider merken: Silikon kommt häufiger vor, als Du angenommen hast.

Zum Glück sind die Regeln überschaubar. Endet ein Inhaltsstoff auf „-cone“ oder „-xane“: Finger weg!

Und wenn wir schon dabei sind, solltest Du neben Silikonen auch Parabene, schlechte Alkohole und Mineralöle nicht anrühren sowie BHA und BHT. Auch diese Stoffe kommen zu häufig in Pflegeprodukten vor. Doof nur, dass sie Dich nicht pflegen, sondern Dir schaden.

Gute Pflegeprodukte für Männer kommen ohne Silikon aus

Wenn wir von sober Kosmetikprodukte für Männer herstellen, dann haben wir eine Verantwortung für Dich und Deine Haut. Deswegen: Unsere Cremes und Reiniger verzichten bedingungslos auf bedenkliche Inhaltsstoffe oder Substanzen, deren Schicksal auf der Haut ungeklärt ist.

Silikone rühren wir zu 100 Prozent nichtan. Und das müssen wir auch nicht. Denn eine gute Gesichtspflege wie unsere Anti Aging Creme ohne Parabene und Silikone (Hydra Defense Creamist so formuliert, dass sie wertvolle Öle, Vitamine, Nährstoffe und Feuchtigkeitsspender beinhaltet. So geht der Kampf gegen Falten. Schließlich ist Deine Haut kein Fliesenspiegel.

Pass gut auf Dich und Deine Haut auf! #staysober

Philipp

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