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Umweltsünde Kosmetik? Wie Du Plastik in der Kosmetik meidest

Umweltsünde Kosmetik? Wie Du Plastik in der Kosmetik meidest

Hast Du schon mal darüber nachgedacht, wie Du jeden Tag mit Deinen Kaufentscheidungen und Lebensgewohnheiten den Planeten beeinflusst? Nicht nur Du, sondern wir alle tragen maßgeblich zum Anti-Aging der Erde bei. Zeit für einen ehrlichen Blick auf unser Konsumverhalten und was jeder einzelne von uns besser machen kann.

Wo ist überall Plastik und was hat das für Konsequenzen für den Planeten?

"Plastik ist die Seuche des 21. Jahrhunderts" titelt Grünen-Chef Robert Habeck im Gastbeitrag zur Umweltbelastung durch Plastik in Die Zeit und verweist auf Plastikkapseln für unseren Kaffee, Einwegbesteck, Mikroplastik in Zahnpasta und mehr. Pro Kopf fallen in Deutschland rund vierzig Kilo Plastik an – jährlich! Wir produzieren in Summe also mehr als 3 Millionen Tonnen (!) Plastik pro Jahr.

Traurige Führungsposition: Deutschland ist mit Irland Champion in Sachen Umweltverschmutzung durch Plastik. Der Stoff gelangt zum Beispiel über unsere Kosmetik in die Meere, zerstört das Ökosystem dort und landet zu guter Letzt auf unserem Teller. Wie konnte es soweit kommen? Es ist Zeit, dass wir unsere Art zu leben grundlegend überdenken.

Das Problem ist, dass wir uns so sehr an den umweltschädlichen Stoff gewöhnt haben, dass wir ihn unwissend und wie selbstverständlich jeden Tag benutzen: Das beginnt bei den Verpackungsmaterialien unseres Frühstücks, unseren Anziehsachen, Einkaufstüte voll mit weiteren Plastikverpackungen und auch: unsere Kosmetik.

Wie machen wir es also besser für alle? Ein Anfang ist einerseits, dass jeder einzelne von uns seine Gewohnheiten ändert und vermeintliche Unbequemlichkeiten in Kauf nimmt. Andererseits müssen Unternehmen verantwortungsbewusster produzieren, beispielsweise auf unnötiges Mikroplastik in der Kosmetik verzichten sowie bei den Verpackungen nachhaltiger werden. Hier gilt: Wir alle haben über unsere Kaufentscheidung ein Mitspracherecht!

Wie reduziere ich meinen Plastikverbrauch?

Wie gesagt, wir haben uns alle sehr an die Bequemlichkeiten durch Plastik gewöhnt – und mit Gewohnheiten bricht niemand so leicht von einem Tag auf den anderen. Wir müssen also Schritt für Schritt unsere täglichen Handlungen überdenken und fangen mit ganz simplen Dingen an. Zum Beispiel:

  • Hab immer einen Einkaufsbeutel dabei, damit Du keine Plastikbeutel und auch keine Papiertüte brauchst.
  • Verzichte auf unnötige Plastikverpackungen: Kaufe Obst und Gemüse lose ein und geh für Fleisch und Käse direkt zur Frischetheke, wo Verpackungen mit weniger Plastik auskommen.
  • Wenn Du die Wahl hast, ziehe grundlegend die Produkte vor, die sparsamer verpackt sind.
  • Beginne, Dinge wieder selbst zu machen. Das ist ehrlicher Dir selbst gegenüber und Zum Beispiel: Selberkochen statt Fertiggerichte oder Haushaltsprodukte selbst herstellen. Der Blog Plastikfreier leben zeigt anhand verschiedener Beispiele, wie gut das funktioniert.
  • Wirf nicht alles sofort weg. Verwende Dinge so lange, bis sie wirklich nicht mehr brauchbar sind. Das bedeutet auch, etwas zu reparieren anstatt direkt neu zu kaufen. Das verbessert übrigens auch Deine Fertigkeiten und Dein Wissen!
  • Achte bei Deiner Kleidung auf die Zusammensetzung der Textilien. Der Beitrag auf Codecheck gibt hierzu einige Tipps und erklärt auch, wie Du mit Wäsche umgehen solltest, um Schaden zu vermeiden.

Kosmetik ist ein Fall, der uns besonders am Herzen liegt, schließlich tragen wir, sober, hier eine besondere Verantwortung. Aber wir sind nicht die einzigen Produzenten auf der Welt. Viele Hersteller von Kosmetikprodukten setzen Mikroplastik ein und verpacken das zusätzlich in Plastik. Überspitzt formuliert: Du kaufst in Plastik verpacktes Plastik. Für die Umwelt ist das schlecht, für Deine Haut nicht optimal. Einziger Vorteil: Es ist sehr günstig. Denn Plastik kostet nicht viel – zumindest nicht viel Geld.

Damit Du kein Plastik in Deiner Kosmetik kaufst, bietet Greenpeace eine Checkliste zum Download an. Die Liste die No-Go-Inhaltsstoffe:

  • Acrylate Copolymer (AC)
  • Acrylate Crosspolymer (ACS) Dimethiconol
  • Methicone
  • Polyamide (PA, Nylon)
  • Polyacrylate (PA)
  • Polymethyl methacrylate (PMMA) Polyquaternium (PQ)
  • Polyethylene (PE)
  • Polyethylene glycol (PEG)
  • Polyethylene terephthalate (PET) • Polypropylene (PP)
  • Polypropylene glycol (PPG)
  • Polystyrene (PS)
  • Polyurethane (PUR)
  • Siloxane
  • Silsesquioxane

Übrigens: Die Regierung in Schweden hat ein Verkaufsverbot für kosmetische Produkte mit Mikroplastik ab 1. Juli 2018 beschlossen. Seit dem dürfen keine neuen Kosmetikartikel mehr in den Handel kommen, die Kunststoffteilchen für reinigende, scheuernde und polierende Zwecke enthalten. Großbritannien will bald nachziehen – wir hoffen, dass dies bald EU-Weit passiert.

Wie sober auf die Umwelt achtet

Eins vorab: Wir sind keine Heiligen und haben die Moral nicht gepachtet. Aber wir versuchen, mögliche Schäden an der Umwelt einzudämmen und wollen immer besser werden, wenn es darum geht, die Umwelt zu bewahren. Deswegen setzen wir zu 100 Prozent auf erneuerbare Energien und reduzieren unseren Papierverbrauch so gut es geht. Über unser Verständnis der gesellschaftlichen und ökologischen Verantwortung von sober sprechen wir hier.

Über unser Produktportfolio kannst Du ablesen, dass Du mit besserem Gewissen Produkte von sober kaufen kannst:

Unsere Pflegeprodukte: Kein Plastik in den Inhaltsstoffen und in Glas verpackt

Bei der Hydra Defence Cream, dem Gentle Facial Cleanser, dem After Shave Repair Fluid und der After Shave Body Lotion setzen wir grundlegend keine Plastikstoffe ein. Wozu auch, denn eine gute Pflege hat noch nie Plastik gebraucht. Unsere Cremes füllen wir in Glasflaschen ab, die lassen sich gut recyceln und sind Plastikbehältern überlegen. Einziger Haken: Die Pumpspender. Hier greifen wir auf PET zurück, denn bislang fehlen uns praktikable Alternativen. Immerhin ist das PET recycelbar und kommt aus der EU – dadurch fallen Transport und CO2-Emission besser aus als bei einem Import aus China. 

Bei der Umverpackung nutzen wir Papier, welches zu 100% recycelt wurde und somit unsere Wälder schützt. Alle von uns genutzten Papiersorten tragen das FSC® Siegel. FSC® steht für Holz aus vorbildlich bewirtschafteten Wäldern.

Unsere Rasur: Langlebig und nachhaltig

Über den Vorteil des Rasierhobels haben wir hier im Magazin bereits gesprochen. Aber auch in Sachen Umwelt ist er dem Systemrasierer Meilen voraus: Er kommt komplett ohne Plastik aus und hält ein Leben lang!

Systemrasierer bestehen häufig selbst aus Plastik, die Klingenaufsätze ebenfalls. Das Problem ist, dass Du nicht nur die Klingen regelmäßig neu anschaffen musst und dadurch Plastikmüll produzierst, auch der Systemrasierer aus Plastik hält nur begrenzt lange.

Wir setzen beim Rasierhobel auf edlen Edelstahl: Es ist robust, unverwüstlich und liegt obendrauf noch gut in der Hand. Die Rasierklingen sind nicht in Plastik gefasst und darüber hinaus auch günstiger. In Summe reduzierst Du die Kosten für Klingen auf ein Siebtel – und hast für gravierend weniger Geld eine deutlich bessere und umweltfreundlichere Rasur.

Mit umweltfreundlichen Produkten unterwegs

Unser Lederetui für Deine Rasierutensilien besteht aus einem Naturleder, dass ausgezeichnet ist für seine Allergiker- und Umweltfreundlichkeit. Denn: Es ist nicht nur handgemacht, sondern wird schonend gegerbt: pflanzlich und frei von schwermetallen! Und weil Leder für ein ganzes Leben gemacht ist, kaufst Du so eine Tasche auch nur einmal.

Bei unserer Travel Wash Bag setzen wir auf Tyvek®-Material. Der Fließstoff ist zwar ein Polyethylen, gilt aber als umweltfreundlich, denn das papierähnliche Material ist unglaublich robust und langlebig. Außerdem lässt sich Tyvek deutlich besser recyceln als andere Kunststoffe, wenn es bei unserer denn Kulturtasche soweit kommen muss: Sie ist bei bis zu 60 °C waschbar und muss dadurch theoretisch nie durch eine neue ersetzt werden. Das reduziert Müll.

Plastikfreier Transport

Wir verschicken Deine Bestellung ganz ohne zusätzliche Plastikverpackungen! Bei uns kommen Recycling-Pappe und Karton zum Einsatz sowie geknäueltes Recycling-Papier zum Transportschutz.

Wir sind keine Heiligen, aber … 

… wir wollen es für unseren Planeten und Deine Haut so gut machen, wie es eben geht. Hast Du weitere Fragen zur Umweltfreundlichkeit unserer Produkte, komm gerne auf uns zu! #staysober

Simon

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