KOSTENLOSER VERSAND AB 25€ KOSTENLOSER VERSAND AB 25€
Rasierpinsel und Tierschutz: Die Alternative zu Silberspitz Dachshaar

Rasierpinsel und Tierschutz: Die Alternative zu Silberspitz Dachshaar

Ein Rasierpinsel ist das praktische Utensil um Rasiercreme oder Seife aufzuschäumen und den Rasierschaum auf Gesicht und Bart zu verteilen, so dass die Klinge bei der anschließenden Nassrasur auf der vorbereiteten Haut möglichst gleichmäßig – und ohne Irritationen zu erzeugen – gleiten und schneiden kann. Diese klassische Art der Old School Rasur kommt derzeit wieder in Mode – und hat seit dem Beginn der männlichen Selbstrasur nichts an Stil und Erlebniswert als Ritual verloren.

Rasierschaum kann in einer geeigneten Schale oder im Falle einer fertigen Rasiercreme oder Rasiergel auch direkt auf dem Gesicht erfolgen. Bei Seife bietet es sich an, den Schaum direkt auf dem Seifenstück und in einer Rasierschale herzustellen und hier aufzuschäumen. Zum Aufschäumen wird lauwarmes Wasser und ein geeigneter Pinsel benötigt. Mit diesem fährt man in schnellen und kreisenden Bewegungen über die Seife oder das Gesicht und schäumt Creme oder Seife nach Belieben auf.

Was zeichnet einen guten Rasierpinsel aus?

Günstige Rasierpinsel sind meist aus groben Schweineborsten. Diese sind härter als das oft verwendete Dachshaar und erzeugen einen weniger "guten" Schaum, da dieser nicht so cremig und fest wird. Des Weiteren gibt es Rasierpinsel aus künstlichem Haar (Synthetik) sowie hochwertigem Dachshaar, wobei hier zwischen reinem, feinem und Silberspitz Dachshaar (hochwertigste Gebrauchseigenschaft) unterschieden wird. Im nächsten Abschnitt stellen wir die verschiedenen Qualitätsstufen bei Dachshaaren vor.

Grobe Borsten wie Rosshaar oder noch gröber, Schweineborsten, sorgen leichter für Hautirritationen, da die Borsten die Haut reizen können. Unschöne Flecken, Rötungen bis hin zu Pickeln können die Folge sein. Der Griff eines Rasierpinsels sollte gut in der Hand liegen. Material und Verarbeitung definieren nicht nur die Langlebigkeit des Produktes, sondern auch wie gut der Rasierpinsel nach erfolgter Nassrasur gereinigt werden kann. 

Der Unterschied zwischen Dachshaar und Dachszupf

Die verschiedenen Dachshaarqualitäten sind nicht genormt. Einige Hersteller bezeichnen die mittlere Dachshaarqualität als "Dachszupf" - also zwischen normalem Dachshaar und dem Haar des Silberspitz Dachses. Üblicherweise wird in der Haarqualität unterschieden zwischen:

Pure Badger: Reines Dachshaar. Eher gröber und fest sowie dunkel in der Farbe.

Best Badger: Feinem Dachshaar. Etwas feiner und weicher als reines Dachshaar und heller in der Farbe. Auch als Dachszupf bezeichnet und eine mittlere Qualitätsstufe.

Silvertip: Silberspitz Dachshaar von höchster Qualität. Sehr feine und weiche Haarqualität mit meist weiß/grauen Haarspitzen und bester (sämiger) Rasierschaumbildung.

Aus unserer Sicht bedenklich ist in jedem Fall die Produktionsmethode und Herkunft der Naturhaare. Der Dachs steht weltweit nicht mehr unter Artenschutz und zählt nicht als bedrohte Art. Er darf daher gejagt werden. Der deutsche Tierschutzbund sagt dazu: "Das Rohmaterial wird von Kürschnereien, sofern es sich um Fell- und Pelzstücke handelt, aber hauptsächlich von Lieferanten ausländischer Tierhaare bezogen. Diese stammen vor allem aus dem asiatischen Raum, in erster Linie aus China, Russland, der Mongolei und Korea, aber auch aus dem nordamerikanischen Raum."

Heutzutage werden synthetische Borsten und Haare für die Herstellung von Pinseln und Bürsten produziert, die in ihren Eigenschaften und ihrer Qualität den Materialien tierischer Herkunft gleichwertig oder sogar überlegen sind. Trotzdem finden Naturhaare noch eine weite Verbreitung in der Pinsel- und auch Bürstenproduktion.

Tierhaar bildet nicht zuletzt einen nicht immer angenehmen Fellgeruch, der bei Nutzung der von uns verwendeten Synthetikfasern nicht auftritt.

Silvertip Fibre® – ein Material mit den Eigenschaften des Silberspitz Dachshaares

Das synthetische Silvertip Fibre Material ist echtem Silberspitz Dachshaar, der "Königsklasse" für Rasierpinsel, nachempfunden. Die Faser ist am unteren Ende etwas dicker und wird zu ihren Spitzen hin dünner und weicher – eben wie auch echtes Dachshaar. Durch die Kunsthaar Eigenschaften ist Silvertip Fibre ein echter Allrounder im Rasurbereich und ideal für alle Arten der Nassrasur.

Synthetisches Haar verfügt aufgrund seines Materials über eine längere Haltbarkeit und Gesamtlebensdauer als Tierhaar. Bedingt durch den Verarbeitungs- und Produktionsprozess verliert ein Silvertip Fibre Pinselkopf durchschnittlich auch weniger Haar als ein Kopf, welcher mit Naturhaar bestückt ist.

Der Kopf unseres Silvertip Fibre Rasierpinsel aus matt schwarzem Aluminium ist dicht bestückt und sorgt für einen kräftigen, stabilen und cremigen Schaum beim aufschäumen, so dass dieser langanhaltend ist und sich gut verteilt. Das Gesicht und die Haut werden beim Auftragen durch die Silvertip Borsten sanft massiert. Da es sich nicht um Naturhaar handelt, trocknet der Pinsel zudem schnell, was ihn für einen Reisepinsel zu einem Produkt der ersten Wahl macht.

Silvertip Fibre eignet sich daher nicht nur perfekt für Tierliebhaber, da komplett vegan, sondern vor allem durch bessere Gebrauchseigenschaften im Vergleich zu Rasierpinseln aus echtem Dachshaar.

Abschluss der Nassrasur – Die Reinigung des Pinsels

Die Reinigung des Pinsels nach erfolgter Rasur sollte unter lauwarmen Wasser erfolgen. Hierbei ist eine gründliche Reinigung wichtig, um Verunreinigungen dauerhaft zu vermeiden. Nach längerem Gebraucht kann zur Wiederherstellung der optimalen Schaumbildung und Wasseraufnahme das Pinselhaar mit einem silikonfreien Haarshampoo gereinigt und ausgespült werden. Sowohl Kopf, Griff wie auch Borsten sollten abgespült und der Pinsel im Anschluss gut ausgeschüttelt werden um den Trockenvorgang zu beschleunigen und Bakterienbildung vorzubeugen. Der Pinsel kann anschließend zur Trocknung in einer passenden Halterung aufgestellt werden. Dauerhafte Feuchtigkeit kann sich nicht nur negativ auf das Griff- und Kopfmaterial auswirken (wenn diese aus Holz sein sollten), sondern auch auf die Borsten. Sind diese aus Naturhaar, beginnen diese schnell unangenehm zu riechen, wenn keine ausreichende Reinigung und Pflege erfolgt.

Wenn du Fragen oder Kommentare zu diesem Beitrag hast, schreibe uns einfach eine E-Mail.

Viel Freude beim Lesen -  und nicht vergessen: #staysober 

Max