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Unterschiede von Frauen- und Männerhaut: Von Natur aus Anders

Unterschiede von Frauen- und Männerhaut: Von Natur aus Anders

Noch vor wenigen Jahren konnten Männer – wenn überhaupt – nur aus einer kleinen Auswahl an Pflege- und Kosmetikprodukten wählen, die speziell für sie angeboten wurden. Mittlerweile ist die Auswahl deutlich gewachsen und in immer schnellerer Frequenz treten neue Produkte auf den Markt, was die Auswahl nicht gerade erleichtert. Vielleicht hilft bei dieser Lage, eine einfache Frage zu stellen: Was ist denn eigentlich männerspezifisch an den Produkten die als „Hautpflege für Männer“ verkauft werden und warum unterscheidet sich Frauen- von Männerhaut eigentlich? Zeit für uns, euch über dieses Thema umfassend zu informieren und die Frage zu beantworten, warum Männer nicht die gleichen Plegeprodukte wie Frauen verwenden sollten.

Männerhaut ist in einigen wenigen, aber sehr wichtigen Aspekten, anders als die Haut von Frauen und wird in erster Linie von dem Hormon Testosteron bestimmt. Männer haben einen höheren Anteil an Kollagen und Bindegewebe im Vergleich zu Frauen in ihrer Haut. Die richtige Pflege vorausgesetzt, altert Männerhaut hierdurch später als Frauenhaut. Zunächst einmal ist die Haut von Männern robuster, fester und bleibt länger straff als die Haut der Frau. Andererseits neigen Männer eher zu fettiger Haut und die Faltenbildung ist bei Männern ausgeprägter. Es gibt zwei wesentliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern:

1. Hormone regeln die Talgdrüsen-Aktivität und beeinflussen die Hautbeschaffenheit

Männerhaut produziert mehr Hauttalg (Sebum) als Frauenhaut. Dieser besteht hauptsächlich aus Fettsäuren und Triglyceriden und ist wichtig für den Schutz vor Krankheitserregern, Umwelteinflüssen und regelt den Feuchtigkeitshaushalt der Haut. Mit zunehmendem Alter nimmt jedoch die Produktion dieses natürlichen Schutzschildes ab. Die Produktion von Talg in der Haut wird durch die weiblichen (Östrogene) und die männlichen (Androgene) Geschlechtshormone geregelt. Die oberste Hautschicht bleibt durch den fetthaltigen Talg geschmeidig und vor Keimen geschützt. Aus diesem Grund neigt die Männerhaut eher zu einer großporigen und "fettigen" (oft sichtbar durch glänzende Haut) Beschaffenheit und es entstehen öfters Pickel. Der unterschiedliche Hormonhaushalt ist unter anderem dafür verantwortlich, dass die männliche Haut langsamer altert als die weibliche. Daher ist es für dich als Mann besonders wichtig, nicht die Produkte deiner Partnerin zu benutzen, sondern auf Produkte zu setzen, bei denen beispielsweise deine aufgrund der erhöhten Talgproduktion sowieso schon gut "gefettete" Haut mit den für Frauen entwickelten, stark fetthaltigen Cremes nicht weiter überfettet wird.

2. Kollagenfasern machen Männerhaut robuster und verleihen mehr Stabilität

Männer haben weniger Fettdepots unter der Haut als Frauen – auch wenn diese bei Frauenmit der Zeit zunehmend schrumpfen. In den letzten Jahren ist dir bestimmt beim durchzappen im TV oder spätestens beim Besuch eines Drogeriemarktes ein Wort hängen geblieben, mit welchem gerade Pflegeprodukte für Frauen oft zentral beworben werden: Kollagen. Kollagen ist ein hautstraffendes Eiweiß und kommt in der männlichen Haut deutlich häufiger vor als bei Frauenhaut – daher ist die Haut von Männern um bis zu 15-20% dicker. Die Haut von Frauen fühlt sich also nicht nur wegen der fehlenden Bartstoppeln weicher und zarter an. Kollagenfasern, die in der Haut wie Gummibänder wirken und die Zellen stützen, verlaufen bei Männern vernetzt und geben Männerhaut mehr Stabilität, Elastizität und Spannkraft. Bei Frauen verlaufen diese Fasern parallel zueinander unter der Haut. Der Säureschutzmantel von Männerhaut ist ebenfalls robuster, da er stabiler und intensiver durchblutet wird. Bei Umweltbelastungen wie Sonneneinstrahlungen oder trockener Luft reagiert Männerhaut weniger empfindlich, denn ihre Oberhaut enthält mehr Melanin und neigt daher zu einem dunkleren Teint.

Problemzone bei Männern: Die Rasur

Typisch für Männer ist eine starke Körperbehaarung, insbesondere im Gesicht. Allein in der Bartzone befinden sich 5.000 bis 30.000 Haare. Durch das männliche Hormon Androgen beeinflusst, werden Körper- und Barthaare bei Männern auch deutlich dicker als bei Frauen. Im Durchschnitt rasiert sich ein Mann in seinem Leben 16.000 Mal! Hierdurch wird die Haut empfindlicher und reagiert schneller. Durch die Rasur können kontinuierliche Mikroentzündungen und Beschädigungen am Säureschutzmantel der Haut auftreten, die den Alterungsprozess deutlich beschleunigen. Ist die Männerhaut stark verhornt, wachsen die Haare unter die Haut und bilden kleine Papeln: es kommt zu einer lokalen Schwellung der Haut. Wenn diese bei der Rasur aufgeschnitten werden, können Keime in den Haarbalg eindringen und eine Entzündung auslösen. Studien haben ergeben, dass bis zu 40% der Hautproblemen von Männern, direkt durch das Rasieren verursacht werden. Um einen Rasurbrand zu vermeiden, ist es zudem wichtig, nicht gegen die Wuchsrichtung zu rasieren, da dieses zu Entzündungen der Haarwurzel und eingewachsenen Haaren führen kann. Übe nicht zu viel Druck bei der Haarentfernung mit dem Nassrasierer aus und rasiere nur kurze Strecken von 3-5 cm im einem Zug. Wechsel des öfteren die Rasierklingen aus um Verletzungen zu vermeiden.

Die richtige Hautpflege für Männerhaut

Früher dachte man, Wasser und Seife sei für die männliche Körperpflege ausreichend. Heute wissen wir aber, dass die allermeisten Seifen aus aggressiven Tensiden bestehen, welche auf Dauer Hautfette wegwaschen und die Haut austrocknen. Möchtest du ein jugendliches Aussehen und eine frische Ausstrahlung behalten und die Entstehung der "Zeichen der Zeit" deutlich verlangsamen, solltest du als Mann vorwiegend auf feuchtigkeitsspendende Pflege setzen. Die Besonderheiten der Männerhaut waren für uns Startpunkt der Entwicklung neuer, besserer Pflegeprodukte für den Mann, die seinen Hautbesonderheiten Rechnung tragen. Nicht die Wahl einer typisch männlichen Duftnote sollte im Mittelpunkt bei der Auswahl geeigneter Produkte stehen, sondern die Auswahl geeigneter pflanzlicher Öle, des richtigen Feuchtigkeitsschutzes, und der Besten Wirkstoffe für die Regeneration entzündlicher und beanspruchter Männerhaut.

Wenn du Fragen oder Kommentare zu diesem Beitrag hast, schreibe uns gerne.

Viel Freude beim Lesen und nicht vergessen: #staysober

Philipp


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