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Kokosöl Wunderwaffe Haut

Kokosöl – Wunderwaffe oder Cholesterinbombe?

Kokosöl wird in Europa schon seit Längerem nicht mehr nur für die Zubereitung exotischer Speisen verwendet, sondern liegt auch als Naturheilmittel und in der Hautpflege absolut im Trend. Bei der Frage, inwieweit es anderen Ölen und Fetten tatsächlich überlegen ist, gehen die Meinungen jedoch auseinander. Während die eine Seite das Kokosöl quasi als Allheilmittel anpreist, mit dem sämtliche Krankheiten, Übergewicht und Hautprobleme eliminiert werden können, sind in den letzten Jahren zunehmend kritische Stimmen laut geworden, welche die mangelnden Nachweise für manche Thesen beklagen und teilweise sogar vor einer möglichen Schädlichkeit des Konsums von Kokosöl warnen. In diesem Artikel soll aufgezeigt werden, welche dem Kokosöl zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich wissenschaftlich erklärbar und durch Studien gestützt sind und welche nicht.

DAS BEWIRKT KOKOSÖL

  1. Kokosöl schmeckt gut und ist leicht verdaulich.
  2. Kokosöl pflegt die Haut.
  3. Kokosöl kann bei der Bekämpfung krankmachender Viren und Bakterien helfen.

Übersicht:

Was ist Kokosöl
Kann man Kokosöl und Kokosfett essen?
Hilft Kokosöl beim Abnehmen?
Hilft Kokosöl gegen Krankheiten?
Ist Kokosöl auf der Haut gesund oder schädlich?
Fazit

Was ist Kokosöl?

Bei Kokosöl handelt es sich um ein Fett, welches aus Fruchtfleisch von Kokosnüssen gepresst oder aus Kokosmilch gewonnen wird. Bei einer Raumtemperatur von mindestens 23°c ist Kokosöl flüssig. Ist es kälter, ändert sich der Aggregatzustand und das Kokosfett nimmt eine cremige bis feste Form an. Es gilt dabei allerdings zu unterscheiden, ob es sich um natives Kokosfett handelt oder solches, welches aus getrocknetem Kokosfleisch gepresst und/oder künstlich behandelt wird.

Kokosöl besteht zu einem Großteil aus mittelkettigen Fettsäuren, wozu die Laurinsäure, die Caprinsäure sowie die Caprylsäure gehören. Dabei handelt es sich um gesättigte Fettsäuren mit 8 bis 12 Kohlenstoffatomen-Atomen. Langkettige Fettsäuren enthalten zum Vergleich 14 bis 24 C-Atome.

Fettsäuren in Kokosöl

Laurinsäure

44 - 52 %

Caprinsäure

6 - 10 %

Caprylsäure

5 - 9 %

Myristinsäure

13 - 19 %

Palminsäure

8 - 11 %

Stearinsäure

1 - 3 %

Stearinsäure (ungesättigt)

5 - 8 %

Linolsäure (ungesättigt)

0 - 1 %

Kann man Kokosöl und Kokosfett essen?

Gleichsam wie das Fleisch und die Milch der Kokosnuss, können diverse daraus gewonnene und weiterverarbeitete Produkte von Menschen verzehrt werden. Eine reife Kokosnuss besteht bereits zu etwa 35% aus Kokosöl und kann bekanntermaßen problemlos gegessen werden. Im Gegensatz zu Kokosnüssen werden viele andere Quellen für Speiseöl, wie beispielsweise die sehr harten und auch relativ trockenen Rapssamen, normaler Weise nicht roh verzehrt. Somit zeichnet sich Kokosöl insbesondere dadurch aus, dass es sich hierbei um ein natürliches Öl und Nahrungsmittel handelt.

Kokosprodukte wie Kokosöl zählen für viele Völker, beispielsweise im Südseeraum, schon seit Jahrhunderten zu den Grundnahrungsmitteln, da sie über viele positive Eigenschaften verfügen und sehr vielfältig verwendet werden können. Kokosöl gilt als vergleichsweise leicht verdaulich sowie antibakteriell. Außerdem soll es dabei helfen, den Blutfettspiegel zu regulieren und Körpergewicht zu reduzieren.

Hilft Kokosöl beim Abnehmen?

Zu der Frage, ob und gegebenenfalls inwieweit sich Kokosöl positiv auf die Gesundheit und die Reduktion von Körpergewicht auswirkt, scheiden sich die Geister. Kritiker bemängeln an der Qualität von Kokosöl beispielsweise, dass dieses hauptsächlich gesättigte Fettsäuren enthält, welche grundsätzlich nicht gerade dafür bekannt sind, zu einem gesunden, schlanken Körper beizutragen. Gesättigte Fettsäuren kommen häufig in Produkten tierischen Ursprungs vor und werden vor allem mit hohen Cholesterinwerten assoziiert.

kokosöl schlank

Es lässt sich jedoch nicht feststellen, dass Menschen in Thailand, Vietnam oder im Südseeraum, welche vergleichsweise hohe Mengen an Kokosöl konsumieren, auffallend häufig unter Herzkrankheiten oder sonstige Beschwerden, die typischer Weise mit gesättigten Fettsäuren verknüpft werden, leiden. Das Gegenteil ist der Fall, diese Völker beziehen Kokosöl seit Jahrhunderten in ihre Ernährung ein und kennen Beschwerden wie Übergewicht, Herzinfarkte und Schlaganfälle so gut wie gar nicht.

Einen Erklärungsansatz bietet dabei eine 2001 veröffentlichte Studie aus Japan, welche zu dem Ergebnis kam, dass eine Ernährung mit Fetten aus mittelkettigen Fettsäuren, wozu auch das Kokosöl gehört, die Gewichtsabnahme sowie die Reduzierung des Körperfettanteils Übergewichtiger signifikant beschleunigte gegenüber dem Konsum von Fetten aus langkettigen Fettsäuren. Es ist demnach nicht nur entscheidend, ob es sich bei den Bestandteilen eines Öls oder Fettes um gesättigte oder ungesättigte Fettsäuren handelt, sondern beispielsweise auch, um welche Art gesättigter Fettsäuren es sich handelt.

Davon, dass eine nahrungsergänzende zusätzliche Einnahme von Kokosöl das Gewicht reduziert, ist nach bisherigen Erkenntnissen nicht auszugehen. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass Kokosöl mit seinen leicht verdaulichen mittelkettigen Fettsäuren im Vergleich zu manch anderen Fetten einen Gewichtsverlust begünstigen kann und umgekehrt weniger zu einer Gewichtszunahme beiträgt als beispielsweise der Konsum von Fetten aus langkettigen Fettsäuren. Um ein vollständiges Bild zu erhalten, das Kokosöl mit weiteren Ölen, beispielsweise solchen, die größtenteils aus ungesättigten Fettsäuren bestehen, verglichen werden.

Hilft Kokosöl gegen Krankheiten?

Mittelkettige Fettsäuren, aus denen Kokosöl größtenteils besteht, liefern pro Gramm etwa 1 Kalorie weniger als viele andere Fettsäuren. Sie gelangen problemlos über die Blutbahn in die Leber und können ohne Einsatz von Gallensäuren verdaut werden. Sie werden außerdem vergleichsweise wenig in Fettdepots eingelagert und eher zur Energiegewinnung genutzt.

Etwa die Hälfte der Fettsäuren-Zusammensetzung von Kokosöl macht die mittelkettige Laurinsäure aus, welche sich im menschlichen Körper zu dem Monoglycerid Monolaurin umwandelt. Dieses kann bei Viren, die von einer Lipidhülle ummantelt sind, diese Hülle auflösen und somit die Aktivität des Virus stoppen. Zu den Viren mit einer solchen Lipidhülle gehören unter anderem Grippe-, Herpes-, und HI-Viren. Auch die Caprinsäure, die sich im Körper in Monocaprin umwandelt, weist eine vergleichbare Wirkung gegen verschiedene Viren auf. Sie macht etwa 6 bis 10% der Fettsäuren im Kokosöl aus.

Es konnte außerdem festgestellt werden, dass mittelkettige Fettsäuren bei der Bekämpfung von Bakterien wie Chlamydien und Pilzinfektionen wie Candida albicans helfen können. Kritiker befürchten wiederum, dass sich die antibakterielle Wirkung von Kokosöl bei übermäßigem Konsum womöglich schädlich gegenüber den erwünschten Bakterien im Darm auswirken könnte. Betroffene, die Kokosöl zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten einsetzen wollen, sollten Ihren individuellen Fall vorsichtshalber mit einem Arzt besprechen.

Ist Kokosöl auf der Haut gesund oder schädlich?

Kokosöl spendet, wie andere Öle auch, Feuchtigkeit und schützt somit die Haut vor dem Austrocknen. Mitunter wird es sogar als Gleitgel verwendet, wobei es in Berührung Schleimhäuten kommt. In der Regel verursacht dies keine Probleme, aber da natürlich jede Haut individuell ist, sollte bei erstmaliger Verwendung vorsichtig vorgegangen und bei Beschwerden unverzüglich abgebrochen und ein Arzt um Rat gefragt werden.

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Die mittelkettigen Fettsäuren im Kokosöl wirken antimikrobiell, antiviral und antimykotisch, weshalb sie zur Bekämpfung verschiedener Infektionskrankheiten eingesetzt werden. Dazu zählen unter anderem Herpesviren, Haut- und Scheidenpilze sowie verschiedene Mikroben, die auf der Haut zu Juckreiz und Ausschlag führen können. Diese Eigenschaften treffen auch auf verschiedene andere Öle zu, wobei sich das Kokosöl auf der Haut normaler Weise sehr angenehm anfühlt und keine reizende oder gar ätzende Wirkung hat, wie es bei ätherischen Ölen der Fall sein kann. Beispielsweise warnen Oreganoöl und Teebaumöl den Menschen bereits mit ihrem scharfen Geruch, der teilweise sogar in der Nase brennt. Kokosöl hingegen hat nur einen sehr milden, kaum wahrnehmbaren, leicht süßlichen Duft.

Da die menschliche Haut auch Luft zum Atmen braucht, ist es grundsätzlich natürlich nicht empfehlenswert, den gesamten Körper permanent mit einer Ölschicht zu bedecken. Dennoch kann man sagen, dass insbesondere Kokosöl durchaus pflegende und gesundheitsfördernde Wirkungen auf der Haut aufweist.

Fazit

Abschließend lässt sich zusammenfassen, dass Kokosöl durchaus über Eigenschaften verfügt, welche sich positiv auf die Gesundheit von Haut und Körper auswirken können. Der Vorteil von Kokosöl gegenüber manchen anderen Ölen liegt hauptsächlich in dem hohen Anteil an mittelkettigen Fettsäuren, welche zur Bekämpfung diverser Erreger bei Infektionskrankheiten im Körper sowie auf der Haut dienen.

Für die Zubereitung verschiedener Speisen eignet sich Kokosöl außerdem besonders durch seinen angenehmen Geschmack sowie die relativ leichte Verdaulichkeit. Dabei wird die Einlagerung von Körperfett zumindest in einem geringeren Maße gefördert als beim Konsum manch anderer Fette.

Für die die Überprüfung sonstiger Thesen, wie etwa der Schädlichkeit für Darmbakterien und um es qualitativ mit anderen Ölen aus überwiegend ungesättigten Fettsäuren bedarf es weiterer Forschung.

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